Geliehen, gemietet, in Obhut: Wer zahlt, wenn fremde Sachen im Betrieb beschädigt werden?

Eine gemietete Maschine geht kaputt, ein geliehenes Werkzeug wird beschädigt oder ein Kundenfahrzeug nimmt in der Werkstatt Schaden. Fremdes Eigentum gehört in vielen Unternehmen zum Alltag. Doch wer trägt die Kosten, wenn etwas passiert? Entscheidend sind die Art der Überlassung, die Schadenursache und der vereinbarte Haftpflichtschutz.
Beim Kunden etwas beschädigt: Wann Tätigkeitsschäden zum Problem werden

Beim Bohren eine Leitung getroffen, bei der Montage eine Oberfläche beschädigt oder bei Pflasterarbeiten fremdes Eigentum zerstört: Tätigkeitsschäden gehören zu den typischen Haftungsrisiken im Handwerk. Entscheidend ist, was genau beschädigt wurde und wie der Schaden entstanden ist.
Die Betriebshaftpflicht zahlt nicht jeden Schaden: 7 Irrtümer, die Unternehmen teuer werden können

Ein Schaden beim Kunden bedeutet nicht automatisch, dass die Betriebshaftpflicht sämtliche Kosten übernimmt. Sieben typische Irrtümer zeigen, welche Unterschiede im Unternehmensalltag entscheidend sind.