Der MehrWertPlan zeigt in der Praxis, wie betriebliche Vorsorgemodelle nicht nur steuerlich und finanziell attraktiv, sondern auch operativ einfach umsetzbar sein können. Das Konzept kombiniert klassische Entgeltumwandlung mit steuerfreien Sachbezügen und setzt dabei auf digitale Prozesse, die Personalabteilungen entlasten. Diese intelligente Kombination schafft nicht nur Sicherheit für Mitarbeitende, sondern auch spürbare Effizienzgewinne für Unternehmen und macht den Plan besonders für kleine und mittelständische Betriebe interessant.

Doppelte Wirkung: Altersvorsorge trifft Sachbezug
Der MehrWertPlan in der Praxis: Aufbau und Elemente
Der MehrWertPlan verbindet zwei steuerlich begünstigte Maßnahmen: betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung und monatlich abrufbare Sachbezüge. Beide Bausteine ergänzen sich sinnvoll und lassen sich in einer einheitlichen Kommunikations- und Verwaltungsstruktur bündeln.
- Die bAV-Komponente sorgt für langfristige Vorsorge. Mitarbeitende wandeln einen Teil ihres Bruttogehalts um, während das Unternehmen einen Zuschuss leistet.
- Der Sachbezugsanteil bietet einen monatlich steuerfreien Mehrwert von bis zu 50 Euro. Dieser kann beispielsweise über eine Gutscheinkarte oder eine digitale Plattform bereitgestellt werden, frei wählbar nach individuellen Präferenzen der Mitarbeitenden.
Die Kombination beider Elemente steigert die Arbeitgeberattraktivität spürbar. Mitarbeitende erhalten einen sofortigen, greifbaren Vorteil und gleichzeitig ein zusätzliches Vorsorgeelement für den Ruhestand.
Steuerliche Optimierung als Motivator
Beide Komponenten nutzen gesetzlich definierte Freibeträge optimal aus. Für das Unternehmen bedeutet das: Geringere Lohnnebenkosten, keine Sozialabgaben auf Sachbezüge, absetzbare Beiträge zur bAV bei gleichzeitigem Mehrwert für das Team. Das Resultat ist ein lohnpolitisches Instrument, das ohne hohe Zusatzkosten echte Wertschätzung signalisiert.
Digitale Prozesse schaffen Klarheit und Effizienz
Standardisierte Verwaltung mit individueller Wirkung
Ein zentraler Vorteil des MehrWertPlans in der Praxis liegt in der einfachen und digitalen Verwaltung. Während die meisten Unternehmen beim Thema bAV eine hohe bürokratische Hürde vermuten, zeigt der MehrWertPlan, wie automatisierte Prozesse und zentrale Plattformen diesen Aufwand auf ein Minimum reduzieren können.
- Anmeldung neuer Mitarbeitender erfolgt digital und standardisiert
- Kommunikation erfolgt über vorbereitete Vorlagen, FAQs und Tools
- Sachbezugskarten lassen sich zentral verwalten und automatisch aufladen
- Anpassungen der bAV-Beiträge können über digitale Workflows gesteuert werden
Trotz der Standardisierung bleibt der MehrWertPlan flexibel. Innerhalb klarer betrieblicher Rahmenbedingungen entscheiden Mitarbeitende selbst über Beitragshöhe und Bezugsform. So entsteht ein System, das sowohl effizient als auch individuell funktioniert.
Einfache Einführung, skalierbare Umsetzung
Der Weg in die Praxis beginnt mit einer unternehmensspezifischen Konzeption. Nach einer Bestandsaufnahme wird ein betriebliches Regelwerk definiert, das Zuschüsse, Beitragshöhen und den Einsatz der Sachbezugskomponente regelt. In der Regel erfolgt dies in Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratern.
Die technische Umsetzung gelingt über Anbieterplattformen, die sowohl die Vorsorgeverträge als auch die Sachbezugsverteilung abbilden. Das bedeutet: keine Medienbrüche, keine manuelle Nachbearbeitung und deutlich weniger Rückfragen.
Mitarbeiterbindung durch spürbaren Mehrwert
Monatlicher Sachbezug als sichtbares Zeichen
Während die bAV oft als langfristige, eher abstrakte Maßnahme wahrgenommen wird, entfaltet der monatliche Sachbezug eine direkte emotionale Wirkung. Ob Einkaufsgutschein, Streamingdienst oder Mobilitätsbudget; der persönliche Nutzen ist sofort erlebbar.
Der positive Nebeneffekt: Die Wahrnehmung des gesamten MehrWertPlans steigt. Das abstrakte Thema Altersvorsorge wird mit einem konkreten Alltagsvorteil verbunden und dadurch stärker akzeptiert.
Stärkung der Unternehmenskultur
Ein transparent kommunizierter MehrWertPlan vermittelt klare Werte: Verantwortung, Zukunftsorientierung, Fairness. Unternehmen, die solche Programme einführen, senden ein starkes Signal, intern wie extern. Das beeinflusst nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch die Arbeitgebermarke.
Besonders in Zeiten von Fachkräftemangel und Generationenwechsel können moderne Benefits wie diese den Ausschlag geben. Der MehrWertPlan bietet einen strukturierten Rahmen, um aus Pflicht eine echte Bindungsstrategie zu machen.
Langfristige Vorteile für alle Beteiligten
Der MehrWertPlan schafft ein Gleichgewicht zwischen Wirtschaftlichkeit und Wertschätzung. Für Unternehmen reduziert er Lohnnebenkosten, senkt Verwaltungsaufwand und stärkt die Arbeitgeberattraktivität. Für Mitarbeitende bietet er finanzielle Vorteile in zwei Dimensionen: sofort durch steuerfreie Sachbezüge, langfristig durch Vorsorgekapital.
Zugleich bleibt das Modell flexibel genug, um auf Unternehmenswachstum, strukturelle Veränderungen oder regulatorische Anpassungen zu reagieren. Die Investition in einen gut aufgesetzten MehrWertPlan rechnet sich in mehrfacher Hinsicht – wirtschaftlich, kulturell und strategisch.
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